Hier finden Sie regelmäßig interessante Beiträge und Informationen rund um das Versicherungsrecht und im speziellen zur Krankentagegeldversicherung.
Schulterverletzung als Arbeitsunfall: Unfallrente abgelehnt bei Vorschaden
Eine Floristin beantragte nach einem Arbeitssturz die Anerkennung einer Schulterverletzung als Arbeitsunfall, obwohl die ursprüngliche Meldung nur eine Steißbeinprellung dokumentierte. Doch medizinische Gutachten legten umfassende Vorschäden offen, die den kausalen Zusammenhang grundlegend anzweifelten.
Beweislast: Rentenversicherung muss Besserung beweisen
Die Beweislast für eine angebliche Genesung war unklar, als die Deutsche Rentenversicherung einem Landmaschinenmechaniker die bereits gewährte Erwerbsminderungsrente entziehen wollte. Brisant: Selbst die eigenen ärztlichen Gutachten der Behörde lieferten widersprüchliche Ergebnisse.
Arbeitslosengeld: Fiktive Bemessung – Wann das Geld gekürzt wird und ruht
Ein kranker Maschinenbaumechaniker kämpfte um sein Arbeitslosengeld: Fiktive Bemessung, das wegen einer hohen Urlaubsabgeltung und Ortsabwesenheit mehrfach gekürzt wurde. Seine hohen Urlaubsansprüche und eine kurze Abwesenheit führten dabei zu einem vollständigen Arbeitslosengeld-Stopp.
Fristgerechte Anmeldung von Unfallansprüchen: Wann ist es zu spät?
Fast 40 Jahre nach dem Oktoberfestattentat forderte ein Ersthelfer eine Unfallrente für Spätfolgen, obwohl die Fristgerechte Anmeldung von Unfallansprüchen für ihn bindend schien. Doch die psychischen Leiden des Mannes wurden erst Jahrzehnte später diagnostiziert und warfen neue Fragen auf.
Arbeitsunfall im Treppenhaus zur Tiefgarage: Kein Schutz vor der Außentür
Ein Pendler forderte nach einem Sturz im Treppenhaus seines Mehrfamilienhauses auf dem Weg zur Tiefgarage die Anerkennung als Arbeitsunfall. Obwohl er sich bereits auf dem Arbeitsweg wähnte, stand der Versicherungsschutz überraschend zur Debatte.
GdB-Herabsetzung nach Brustkrebs: Darum sind Belege Pflicht
Nach überstandener Heilungsbewährung für Brustkrebs sah sich eine Patientin mit einer drastischen GdB-Herabsetzung konfrontiert. Sie kämpfte weiter mit Lymphödem und psychischen Folgen, doch die rechtliche Einschätzung schien dies zu ignorieren.
Arbeitsunfall bei freiwilligem Corona-Test: Kein Versicherungsschutz
Eine Lehrerin erlitt einen Fahrradsturz auf dem Weg zu einem freiwilligen, von der Schule kommunizierten Corona-Test und forderte die Anerkennung als Arbeitsunfall. Doch trotz der schulischen Relevanz stellt sich eine unerwartete Frage zum gesetzlichen Wegeunfall.
Elterngeld für Selbstständige: Die Gewinnverteilung entscheidet
Ein freiberuflicher IT-Projektmanager musste nach der Geburt seines zweiten Kindes mit einer hohen Rückforderung beim Elterngeld für Selbstständige rechnen. Obwohl er seine Einkünfte monatsscharf betrachtet wissen wollte, verteilte die Behörde den Gesamtgewinn anders.
Arbeitsunfall beim Kaffeetrinken während Besprechung: Welche Voraussetzungen gelten?
Ein Vorarbeiter stürzte bei einer verpflichtenden betrieblichen Besprechung, nachdem er sich am vom Arbeitgeber gestellten Kaffee verschluckt hatte, und forderte die Anerkennung als Arbeitsunfall. Die Unfallversicherung lehnte den Fall ab, da sie das Kaffeetrinken als rein private Tätigkeit einstufte.
Streit mit Fahrgast kein Arbeitsunfall: Zahlungen keine Anerkennung bei Privatstreit
Ein Busfahrer, der bei einem Streit mit einem Fahrgast verletzt wurde, erhielt von der Berufsgenossenschaft monatelang Verletztengeld für seine Heilung. Doch trotz dieser Leistungen stand die Anerkennung des Falls als Arbeitsunfall überraschend zur Debatte.
