Hier finden Sie regelmäßig interessante Beiträge und Informationen rund um das Versicherungsrecht und im speziellen zur Krankentagegeldversicherung.
Physiotherapeut Statusfeststellung: Wie das Unternehmerrisiko formale Einbindung überwindet
Ein junger Physiotherapeut, der auf Honorarbasis in fremden Praxisräumen tätig war, sah sich mit der Deutschen Rentenversicherung im Konflikt um seine Statusfeststellung. Doch die Einbindung in fremde Strukturen stand einem entscheidenden Unternehmerrisiko gegenüber.
Anpassungsstörung als Arbeitsunfall: Warum eine chronische Depression oft nicht anerkannt wird
Eine Lehrerin in Thüringen erlitt nach einer verbalen Drohung eine psychische Krise; die Anpassungsstörung als Arbeitsunfall wurde ihr anfangs anerkannt. Doch die fortgesetzte Anerkennung psychischer Folgen scheiterte an einer überraschenden Abgrenzung der Ursachen.
Arbeitsunfall Schulter: Kfz-Meister erhält Verletztenrente nach Gerichtsurteil
Ein Kfz-Meister stürzte 2015 bei einem Arbeitsunfall und verletzte sich schwer die Schulter, doch die Berufsgenossenschaft sah darin vor allem alte Verschleißschäden. Obwohl viele Risse schon länger bestanden, musste die Versicherung die Verletzung dennoch als direkte Unfallfolge anerkennen.
Volle Erwerbsminderungsrente: Wann verschließt der Teilzeitmarkt die Tür?
Eine Zahntechnikerin kämpfte mit chronischen Schmerzen um eine volle Erwerbsminderungsrente, die die Rentenkasse trotz attestierter dreistündiger Arbeitsfähigkeit ablehnte. Das Sozialgericht Karlsruhe sprach ihr die volle Rente nun trotzdem zu, obwohl die Klägerin nach Gutachten noch arbeiten könnte.
Adipositas: Merkzeichen G verweigert, wenn „nur“ Übergewicht behindert?
Ein Mann mit massivem Übergewicht kämpfte um das begehrte Merkzeichen „G“ im Schwerbehindertenausweis, da er die Gehstrecke nicht bewältigen konnte. Doch das Gericht lehnte den Antrag ab, weil die Ursache seiner Geheinschränkung rechtlich nicht die nötigen Voraussetzungen erfüllte.
Merkzeichen G beantragen: Wann die Gesamtwirkung von Krankheiten zählt
Ein Lüneburger Bürger mit hohem Grad der Behinderung kämpfte um das Merkzeichen G, das ihm die Behörde trotz zahlreicher schwerer Erkrankungen verweigerte. Das Gericht gab ihm Recht, weil nicht einzelne Leiden, sondern die Gesamtwirkung aller Beschwerden die entscheidende Rolle spielte.
Mutter-Kind-Einrichtung: Wer übernimmt Mietkosten, wenn Jobcenter Nein sagt?
Eine junge Mutter brauchte dringend Jugendhilfe für ihr Baby, doch die Mietkosten für ihre alte Familienwohnung wollte keine der zuständigen Behörden übernehmen. Das Sozialgericht Lüneburg musste klären, welche Stelle die drohende Obdachlosigkeit abwenden sollte.
Verschlimmerung Arbeitsunfall Rente: Warum die Erhöhung scheitert
Ein Busfahrer bezog jahrelang eine Verletztenrente nach einem Arbeitsunfall und forderte eine Erhöhung wegen angeblich unerträglicher Schulterschmerzen. Das Landessozialgericht lehnte seinen Antrag trotz eines aktuellen Gutachtens ab, da eine langjährige Diskrepanz zwischen Klagen und objektiven Befunden erkannt wurde.
Berufskrankheit Gasschweißen: 28 Jahre zu lang für Anerkennung?
Eine ehemalige Gasschweißerin erkrankte 28 Jahre nach Ende ihrer Tätigkeit schwer an der Lunge und forderte Entschädigung als Berufskrankheit. Obwohl die Gefährdung am Arbeitsplatz erwiesen war, lehnte das Gericht den Antrag ab – eine lange Beweislücke wurde ihr zum Verhängnis.
Berufskrankheit 2108: Heizungsmonteur-Bandscheiben nicht anerkannt?
Ein Heizungsmonteur sah seinen Bandscheibenvorfall als klare Berufskrankheit, nachdem er Jahrzehnte lang schwer körperlich gearbeitet hatte und alle Grenzwerte überschritt. Doch ein völlig anderes Leiden an einem unerwarteten Körperteil kippte seine Klage und das ganze Verfahren.
