Hier finden Sie regelmäßig interessante Beiträge und Informationen rund um das Versicherungsrecht und im speziellen zur Krankentagegeldversicherung.
Elternunterhalt: Wann müssen Kinder für ihre Eltern zahlen?
Ihre Eltern werden pflegebedürftig und die Rente reicht nicht aus, um die Kosten zu decken? Das Sozialamt springt zwar ein, kann aber unter Umständen von den Kindern Elternunterhalt verlangen. Doch keine Sorge: Es gibt klare Regeln und Schutzbestimmungen. Erfahren Sie hier, wann Sie zahlen müssen, wie die Unterhaltshöhe berechnet wird und wie Sie Ihr Vermögen schützen.
Reha-Maßnahmen abgelehnt: Wann lohnt sich ein Widerspruch?
Sie haben einen Ablehnungsbescheid für Ihre Reha erhalten? Das bedeutet nicht, dass Sie auf die notwendige Behandlung verzichten müssen. Ein fachkundig formulierter Widerspruch hat oft Erfolg. In diesem Artikel informieren wir Sie über die rechtlichen Grundlagen, die häufigsten Ablehnungsgründe und die wichtigsten Schritte im Widerspruchsverfahren. So können Sie Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Reha erheblich steigern.
Versagung beantragter Krankenhausbehandlung bei nicht nachgewiesener Notwendigkeit
Ein Mann scheiterte vor Gericht mit dem Versuch, seine Krankenkasse zur Finanzierung einer Nasenkorrektur zu zwingen. Obwohl er auf eine massive Beeinträchtigung seiner Atmung plädierte, sahen Gutachter und Gericht keine medizinische Notwendigkeit für den Eingriff und vermuteten eher ästhetische Motive hinter dem Wunsch nach einer Operation. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Frage, wann die Kosten für Schönheitsoperationen von der Solidargemeinschaft getragen werden müssen.
Ruhen Krankengeldanspruch bei nicht fristgerechter Meldung der Arbeitsunfähigkeit – Beweislast
Physiotherapeutin verliert Prozess gegen Krankenkasse! Trotz psychischer Erkrankung muss sie auf Krankengeld verzichten, weil sie ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen zu spät einreichte. Das Landessozialgericht Hamburg entschied, dass die gesetzliche Meldefrist von einer Woche strikt einzuhalten ist, um den Krankenkassen eine frühzeitige Kontrolle zu ermöglichen.
Rückforderung von Sozialleistungen: Vertrauensschutz vs. Gesetzmäßigkeit
Rückforderungen von Sozialleistungen können jeden treffen. Ob Arbeitslosengeld, Grundsicherung oder Sozialhilfe – Fehler bei der Bewilligung oder Änderungen der persönlichen Situation können dazu führen, dass die Behörde bereits gezahlte Leistungen zurückfordert. Dieser Artikel klärt Sie über die wichtigsten Regeln und Ihre Rechte auf.
Verletztenrentengewährung wegen der Folgen einer anerkannten Berufskrankheit
Ein ehemaliger Elektromechaniker und Dachdecker aus P. kämpfte vor Gericht um eine Verletztenrente, nachdem bei ihm asbestbedingte Pleuraveränderungen diagnostiziert wurden. Trotz Anerkennung der Berufskrankheit durch die Berufsgenossenschaft lehnte das Landessozialgericht Hamburg seinen Anspruch ab, da die Gutachter keine ausreichende Minderung seiner Erwerbsfähigkeit feststellen konnten. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Schwierigkeiten bei der Beurteilung von asbestbedingten Erkrankungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit.
Voraussetzungen der Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente
Ein Mann scheitert vor Gericht mit dem Versuch, sich als erwerbsgemindert anerkennen zu lassen, obwohl er keinen Anspruch auf eine Rente hat. Das Landessozialgericht Hamburg wies seine Klage ab, da er die Voraussetzungen für eine Rente nicht erfüllt und keine Anhaltspunkte für eine Erwerbsminderung vorlagen. Der Kläger blieb dem Verfahren zudem fern und versäumte die mündliche Verhandlung.
Rente wegen voller Erwerbsminderung – Voraussetzungen
Trotz mehrerer Bandscheibenoperationen und chronischer Schmerzen hat das Landessozialgericht Hamburg den Anspruch einer 53-jährigen Frau auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt. Gutachter bescheinigten der Klägerin weiterhin die Fähigkeit, leichte Tätigkeiten in sitzender Position auszuüben, was für das Gericht ausreichend war, um eine volle oder teilweise Erwerbsminderung zu verneinen. Die Entscheidung wirft Fragen nach der Definition von Erwerbsfähigkeit im Kontext chronischer Erkrankungen auf.
Voraussetzungen der Zuerkennung des Merkzeichens aG im Schwerbehindertenrecht
Kann eine 82-jährige Frau rückwirkend die Anerkennung einer „außergewöhnlichen Gehbehinderung“ erstreiten, obwohl sich ihr Gesundheitszustand über Jahre schleichend verschlechterte? Das Landessozialgericht Hamburg musste diese Frage im Fall einer Seniorin klären, deren Mobilität durch Wirbelsäulenprobleme, Knieverschleiß und eine Schulterverletzung zunehmend eingeschränkt war. Der Prozess beleuchtet die strengen Anforderungen an das Merkzeichen „aG“ und zeigt, wie wichtig eindeutige medizinische Belege für die Feststellung einer außergewöhnlichen Gehbehinderung sind.
Schwerbehindertenrecht – GdB-Feststellung – Diabetes mellitus Typ 1
Eine junge Diabetikerin scheitert vor dem Sozialgericht Hamburg mit dem Versuch, ihren Grad der Behinderung von 40 auf 50 hochstufen zu lassen. Trotz intensiver Insulintherapie sah das Gericht keine ausreichenden Belege für eine gravierende Beeinträchtigung ihrer Lebensführung. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren die objektiven medizinischen Befunde und nicht das subjektive Empfinden der Klägerin.
