Hier finden Sie regelmäßig interessante Beiträge und Informationen rund um das Versicherungsrecht und im speziellen zur Krankentagegeldversicherung.
Rentennachzahlung: Geht das Geld direkt ans Jobcenter?
Ein Mann klagte gegen die Rentenversicherung, weil ein Großteil seiner Rentennachzahlung für die Erwerbsminderungsrente direkt an das Jobcenter zur Erstattung von ALG II überwiesen wurde. Er forderte sein Geld, doch vor Gericht galt sein Anspruch dennoch als erfüllt.
Anerkennung Covid-19 als Arbeitsunfall: Wenn der Nachweis am Arbeitsplatz fehlt
Ein Projektleiter aus Brandenburg erkrankte im April 2021 schwer an Covid-19 und kämpfte für die Anerkennung seiner Infektion als Arbeitsunfall. Trotz ähnlicher Symptome bei zwei Kollegen konnte eine private Ansteckung nicht ausgeschlossen werden.
Schwerbehinderung GdB 50 Voraussetzungen: Wenn der Alltag mitentscheidet
Ein Bereichsleiter mit Diabetes Typ 1 und Zöliakie beantragte die Anerkennung der Schwerbehinderung GdB 50 Voraussetzungen. Trotz dieser komplexen Diagnosen und einer intensiven Therapie wurde ihm seine hohe Leistungsfähigkeit zum unerwarteten Problem.
Neuer Arbeitslosengeld-Anspruch nach Kündigung: Was ein Vergleich ändert
Ein Busfahrer wurde wegen Alkoholfahrt fristlos entlassen, was seinen neuen Arbeitslosengeld-Anspruch nach Kündigung zu vereiteln schien. Doch ein Arbeitsgericht-Vergleich änderte die Umstände so grundlegend, dass sogar eine Sperrzeit abgewendet werden konnte.
Pflegegrad für Kinder mit Diabetes Typ 1: PG 2 nach Ablehnung
Die Pflegekasse lehnte einen höheren Pflegegrad für Kinder mit Diabetes Typ 1 ab und sah den Bedarf eines vierjährigen Kindes lediglich als altersübliche Fürsorge an. Doch die nachfolgende richterliche Prüfung legte einen über den Altersdurchschnitt hinausgehenden, erhöhten Pflegebedarf offen.
Wann wird Schulterarthrose als Berufskrankheit durch Vibrationen anerkannt?
Ein Zimmermann aus dem Fertighausbau beantragte die Berufskrankheit Anerkennung bei Vibrationen für seine schmerzhafte Schulterarthrose, die er auf seinen jahrzehntelangen Einsatz mit Arbeitsgeräten zurückführte. Doch die isolierte Schädigung seiner Schulter widersprach den typischen Symptomen und stellte die Gutachter vor eine unerwartete Hürde.
Schulterverletzung als Arbeitsunfall: Unfallrente abgelehnt bei Vorschaden
Eine Floristin beantragte nach einem Arbeitssturz die Anerkennung einer Schulterverletzung als Arbeitsunfall, obwohl die ursprüngliche Meldung nur eine Steißbeinprellung dokumentierte. Doch medizinische Gutachten legten umfassende Vorschäden offen, die den kausalen Zusammenhang grundlegend anzweifelten.
Beweislast: Rentenversicherung muss Besserung beweisen
Die Beweislast für eine angebliche Genesung war unklar, als die Deutsche Rentenversicherung einem Landmaschinenmechaniker die bereits gewährte Erwerbsminderungsrente entziehen wollte. Brisant: Selbst die eigenen ärztlichen Gutachten der Behörde lieferten widersprüchliche Ergebnisse.
Arbeitslosengeld: Fiktive Bemessung – Wann das Geld gekürzt wird und ruht
Ein kranker Maschinenbaumechaniker kämpfte um sein Arbeitslosengeld: Fiktive Bemessung, das wegen einer hohen Urlaubsabgeltung und Ortsabwesenheit mehrfach gekürzt wurde. Seine hohen Urlaubsansprüche und eine kurze Abwesenheit führten dabei zu einem vollständigen Arbeitslosengeld-Stopp.
Fristgerechte Anmeldung von Unfallansprüchen: Wann ist es zu spät?
Fast 40 Jahre nach dem Oktoberfestattentat forderte ein Ersthelfer eine Unfallrente für Spätfolgen, obwohl die Fristgerechte Anmeldung von Unfallansprüchen für ihn bindend schien. Doch die psychischen Leiden des Mannes wurden erst Jahrzehnte später diagnostiziert und warfen neue Fragen auf.
