Hier finden Sie regelmäßig interessante Beiträge und Informationen rund um das Versicherungsrecht und im speziellen zur Krankentagegeldversicherung.
Rente wegen Erwerbsminderung: Wann trotz Pflegegrad kein Anspruch besteht
Eine ehemalige Reinigungskraft kämpft um die Rente wegen Erwerbsminderung, nachdem Behörden ihr bereits einen Pflegegrad 3 und einen Grad der Behinderung von 100 bescheinigten. Die Beurteilung vom zeitlichen Leistungsvermögen wirft nun die brisante Frage auf, ob der Pflegegrad bei der Erwerbsminderungsrente tatsächlich eine Rückkehr in den Job ausschließt.
Anspruch auf eine Stützrente: Wann Vorschäden eine Zahlung ausschließen
Den Anspruch auf eine Stützrente verfolgt ein ehemaliger Profifußballer, der nach einer Sprunggelenksverletzung zusätzliche Leistungen für sein bereits durch Knievorschäden belastetes Bein fordert. Doch wie bewertet man die Überschneidung von funktionellen Einschränkungen, wenn die neue Verletzung genau jene Beweglichkeit trifft, die ohnehin schon als medizinisch verloren galt?
Anerkennung einer inflammatorischen Myositis als Impfschaden nach Corona-Impfung
Ein Mann in München forderte die Anerkennung einer inflammatorischen Myositis, die zwei Wochen nach seiner dritten Corona-Impfung mit Comirnaty diagnostiziert wurde. Während Behörden kein statistisches Risiko sahen, warf ein medizinisches Rechallenge-Phänomen bei dem Krankheitsverlauf die Frage nach dem Beweis für den ursächlichen Zusammenhang auf.
Anspruch auf eine Verletztenrente: Reichen Schmerzen für eine Zahlung aus?
Ein Kraftfahrer in Hamburg kämpft um seinen Anspruch auf eine Verletztenrente, nachdem ihn eine schwere Weber-C-Fraktur am Sprunggelenk seit Jahren massiv belastet. Fraglich bleibt, ob die Schmerzbelastung eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von 20 Prozent rechtfertigt oder ob sie bereits als typische Begleiterscheinung in den medizinischen Tabellenwerten enthalten ist.
Rente wegen einer Erwerbsminderung: Voraussetzungen bei psychischen Erkrankungen
Die Rente wegen einer Erwerbsminderung forderte ein Hamburger, der seit Jahren mit schweren Depressionen sowie Suchtproblemen kämpft und sich arbeitsunfähig fühlt. Ob seine Erwerbsfähigkeit bei einer depressiven Störung tatsächlich unter sechs Stunden täglich liegt, knüpfte das Gericht überraschend an die Intensität seiner bisherigen Therapie.
Höhe der Verletztenrente nach einem Arbeitsunfall: Kriterien der MdE-Einstufung
Die Höhe der Verletztenrente nach einem Arbeitsunfall beschäftigt eine Hamburgerin, die nach einem vollständigen Abriss der ischiokruralen Muskulatur am Bein eine Einstufung von 100 Prozent verlangt. Obwohl die Versicherung bereits 30 Prozent anerkannte, klafft zwischen den objektiven Messwerten zur Muskel-Atrophie am Oberschenkel und der Selbsteinschätzung ihrer Gehfähigkeit eine gewaltige Lücke.
Arbeitsunfall durch einen Stromschlag: Wann Spätfolgen anerkannt werden
Ein Hüttenwerker erlitt einen Arbeitsunfall durch einen Stromschlag bei nur 25 Volt und forderte für seine spätere Herzschwäche lebenslange Leistungen. Die Mediziner streiten nun, ob ein fehlender Nachweis von einem Gesundheitserstschaden den Zusammenhang zwischen der geringen Spannung und dem gefährlichen Vorhofflimmern ausschließt.
Verletztenrente nach einem Arbeitsunfall: Reichen Schmerzen ohne Befund aus?
Ein Zerspanungsmechaniker fordert eine Verletztenrente nach einem Arbeitsunfall, da er seit einem Sturz auf dem Arbeitsweg unter einem neuropathischen Schmerzsyndrom leidet. Ohne messbare Nervenschäden steht die nötige MdE von mindestens 20 Prozent infrage, während eine fehlende richterliche Unterschrift die Wirksamkeit der gesamten Entscheidung gefährdet.
Krankengeld bei einer vorbestehenden Erkrankung: Wann besteht ein Anspruch?
Krankengeld bei einer vorbestehenden Erkrankung forderte eine Produktionsmitarbeiterin, die ihren neuen Job nur drei Tage nach dem Start wegen massiver Rückenprobleme unterbrechen musste. Die Kasse lehnte ab, da die Frau bereits vor dem ersten Arbeitstag krank war. Reicht die tatsächliche Aufnahme der versicherten Beschäftigung für den Schutz aus?
Mietvertrag unter Angehörigen beim Jobcenter: Wann die Miete übernommen wird
Eine Mieterin schloss einen Mietvertrag unter Angehörigen beim Jobcenter ab, zahlte ihrem Vater jedoch über drei Jahre hinweg keinen einzigen Euro. Weil die Behörde die Übernahme der Kosten verweigerte, leitete der Vater plötzlich ein offizielles Mahnverfahren gegen sein eigenes Kind ein.
